Das kettenförmige Reihenhaus ergänzt das in den siebziger Jahren erbaute parkartige Kleinhausgebiet. Alle Laubbäume außerhalb des Baugeländes wurden stehen gelassen, und die zu den einzelnen Wohnungen gehörenden Hofflächen wurden durch Anpflanzungen voneinander abgegrenzt. Beherrscht wird das Grundstück in seiner nordöstlichen Ecke von einer markanten Felsformation; ansonsten ist das Baugelände eben.

Das Kettenhaus enthält fünf Wohnungen. Die zweigeschossigen Teile der Appartements sind miteinander verbunden durch eingeschossige Trakte, in denen sich ein hohes Wohnzimmer befindet. Das Gebäude ist in der Weise abgestuft, dass sich die Wohnzimmer nach Südwesten hin öffnen und zu jeder Wohnung eine geschützte Terrasse gehört, von der sich eine Aussicht in die sonnige Himmelsrichtung bietet.

Den Kern einer jeden Wohnung bildet ein sich nach drei Richtungen hin öffnender einheitlicher Raum, der von einem Treppenhaus in Aufenthalts-, Speise- und Küchenraum unterteilt wird. Aus dem Treppenhaus fällt vom Norden Licht in den Raum, was bedeutet, dass die Wohnung aus allen vier Himmelsrichtungen Licht erhält. Der Aufenthaltsraum setzt sich in einen Wohnraum fort, der als Umkleideraum für die Sauna genutzt werden kann.

Das Kettenhaus ist aus Holz gebaut, das im Werk maßgeschnitten wurde. Der tragende untere Abschluss steht auf Stahlpfeilern, die Geschossdecken und die obere Decke bestehen aus Kerto-Holz (Furnierschichtholz). Die Fassaden sind mit doppeltschichtigem, feingesägtem, horizontal angebrachtem Holzpaneel verkleidet.

Projekt in Kürze
Lage: 
Vantaa
Größe: 
5 flats 114–116 m²
Tragwerksplanung: 
Insinööritoimisto Heiskanen / Peter Weinitschke
Bauunternehmer: 
Murto & Kallio Oy